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Deutschland: Feuerwehr rettet Rindviecher und Schweine aus Güllegrube

Münster (Deutschland): Elf Kälber sind am Freitagnachmittag, 27. August 2010, durch den Boden ihres Stalles am Kappenberger Damm in eine Güllegrube gefallen. Die Feuerwehr musste die Tiere aus ihrer misslichen Lage bergen.

Gegen 16 Uhr hatte ein Landwirt im Bereich des Kappenberger Damms die Feuerwehr alarmiert. Elf Jungbullen waren bei einem Einsturz eines Spaltbodens in die darunter liegende Fäkaliengrube gestürzt und drohten dort zu ersticken. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Landwirt bereits begonnen, den Schlamm aus der Grube zu pumpen.

Nachdem dies mit Unterstützung eines Lohnunternehmers erfolgreich durchgeführt wurde, konnte mit der Rettung der Jungbullen begonnen werden. Da die Tiere in der etwa 3 Meter tiefen Grube steckten, waren Einfallsreichtum und Improvisationskunst aller Beteiligten gefordert, um die Tiere mit einem Lebengewicht von etwa 1000 Kilogramm lebend zu retten.

Zwei Bereiche der Grube wurden mit Strohballen aufgefüllt sowie eine Holzrampe zusammen gezimmert. Mit vereinten Kräften gelang es dann, neun der elf Jungbullen über die Strohballen und die Holzrampe lebend zu retten. Auch zwei Schweine, die ebenfalls in die Grube gefallen waren, konnten gerettet werden. Die Berufsfeuerwehr war mit zwölf Einsatzkräften fünf Stunden im Einsatz. Tierärzte des Veterinäramtes der Stadt Münster waren ebenfalls vor Ort.

Westfälische Nachrichten

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