Belgien: Neun Leichen nach Hauseinsturz in Lüttich geborgen
Lüttich (Belgien): Aus den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses im ostbelgischen Lüttich haben Rettungskräfte neun Tote geborgen. Mindestens 21 Menschen wurden bei dem Unglück…
…infolge einer Gasexplosion laut Innenministerium verletzt. Unter den Schuttmassen des Hauses vermutet die Feuerwehr noch bis zu ein Dutzend Menschen.
Zwei der 21 Verletzten werden laut einer Sprecherin des Innenministeriums wegen lebensgefährlicher Verletzungen behandelt. Feuerwehr-Chef Jean-Marc Gilissen sagte: „Wenn die Angaben der Familien stimmen, sind noch mehr als drei Menschen in dem Gebäude.“ Es könnten sogar noch mehr als ein Dutzend Menschen verschüttet sein, ergänzte er. Die Behörden hatten zunächst nicht mit genauer Sicherheit sagen können, wie viele Menschen in dem mehrstöckigen Altbau wohnten. Die Rettungskräfte suchten weiter nach Überlebenden.
Das Gebäude war in der Nacht zum Mittwoch, 27.01.2010, nach einer Gasexplosion zunächst teilweise eingestürzt. Während der Bergungsarbeiten stürzte das Haus dann komplett ein. Fernsehbilder zeigten, wie die Fassade des mehrstöckigen Hauses hinter einer Wand aus Staub zusammenfiel. Belgiens König Albert II. besuchte den Unglücksort.
