Stmk: Wieder heftige Unwetter in der Steiermark
Steiermark: Am Freitagachmittag, 21. Mai 2009, sind in der Steiermark wieder heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel niedergegangen. Vor allem in der Oststeiermark kam es zu Vermurungen und Überschwemmungen.
Erst Anfang der Woche haben schwere Unwetter in der Steiermark einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Am Freitagnachmittag haben sich wieder zahlreiche Unwetter gebildet – am stärksten ist bisher der Bezirk Weiz betroffen. Hier stürzten Bäume um, durch Starkregen wurden zahlreiche Gemeindestraßen vermurt. Wir haben derzeit 110 Leute im Einsatz mit zehn Feuerwehren und ca. 17 Fahrzeugen. Es hat mit trockenem Hagelschlag begonnen und dann sind nach starkem Regen einige Muren im Raum St. Ruprecht auf die Bundesstraße 64 abgegangen – sie musste dann zeitweise gesperrt werden. In anderen Gebieten sind durch den Sturm zahlreiche Bäume auf die Straßen gefallen“, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant von Weiz Anton Pendl. Gewitter mit Starkregen und Hagel gab es aber auch in anderen Teilen der Steiermark: In Fürstenfeld gelangten Schlamm- und Wassermassen von den Äckern in die Stadt, Keller mussten ausgepumpt und Straßengräben mit Baggern wieder sauber gemacht werden. Im Raum Gleisdorf ging Hagel nieder, zahlreiche Keller in oststeirischen Ortschaften sowie im Murtal standen unter Wasser. Über der Landeshauptstadt Graz gingen am späten Nachmittag heftige Gewitter nieder – hier kam es zu Hangrutschungen und Ampeln fielen aus. Während des Gewitters rät der Meteorologe Fritz Wölfelmeier von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im Haus oder im Auto zu bleiben. Im Freien sollte man hohe Bäume meiden, die allein auf weiter Flur stehen. „Lebensgefährlich sind Wasserflächen“, so Wölfelmeier.
