München: Vorweihnachtliche Feuershow
München (D): Ein Spektakel der besonderen Art erlebten am Abend des 13. Dezembers 2008, um 18.36 Uhr, die Kunden der Riem Arkaden.
In der Holzhütte eines Christbaumverkaufsstandes war aus ungeklärter Ursache, der mit Flüssiggas betriebene Wärmestrahler in Brand geraten. Der Christbaumverkäufer brachte das Gerät unverzüglich ins Freie. Als die Kräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, loderten die Flammen bereits drei bis vier Meter in die Höhe. Sie sperrten den Willy-Brandt-Platz großräumig ab und ließen das Gas kontrolliert abbrennen. Um ein Zerplatzen der 11 Kg Gasflasche zu verhindern, wurde diese während der zehnminütigen Brandzeit kontinuierlich mit Wasser aus einem C-Rohr gekühlt. Für viele der mehreren Hundert Schaulustigen, dürfte die ungewollte Feuershow eine willkommene Abwechslung zum hektischen Weihnachtsshopping gewesen sein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Feuerwehr im Schockraum: Eine 38-Jährige war mit der Zubereitung eines Fettfondues beschäftigt, als der Griff des Fonduetopfes abbrach und heißes Fett sich über beide Hände ergoss. Das Feuerwehr-Notarzt-Team deckten die zweit- bis drittgradig verbrannten Hände steril ab und transportierten die Neuperlacherin in eine Spezialklinik für Brandverletzungen. Während der Anfahrt zur Klinik bestellte die Notarztbesatzung ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit feinmechanischem Spezialwerkzeug in die Notaufnahme. An einer der verbrannten Hände befand sich noch der Verlobungsring der jungen Frau. Dieser konnte wegen der starken Blasenbildung nicht ohne Weiteres entfernt werden. Nachdem der Patientin Schmerzmittel verabreicht worden waren, entfernten die Feuerwehrmänner den Goldring mit einem sogenannten Ringschneider schonend vom Finger.
