Nö: Feuerwehr unterstützt Tempolimitforderung auf der A2 im Wechselabschnitt
Niederösterreich: Zwischen 14. und 16.9.2008 sind auf dem Wechselabschnitt auf der Südautobahn (A2) 20 Unfälle passiert. Die Ursachen sind laut Polizei nicht nur Regen, rutschige Straßen und schlechte Sicht. Es werde viel zu schnell gefahren, daher wird erneut ein Tempolimit gefordert.
Unfallserien gehören auf der A2 am Wechsel fast zur Tagesordnung, vor allem auf dem neun Kilometer langen Abschnitt zwischen Zöbern und Edlitz in Fahrtrichtung Wien. Seit Sonntag krachte es 20 Mal, fünf Personen wurden dabei verletzt, es entstand großer Sachschaden. Reporter des ORF NÖ waren am Nachmittag des 16. September 2008 am Wechsel mit einer Polizeistreife unterwegs. Fazit: Fast keiner der Autofahrer hielt sich an das Tempolimit von 80 km/h, das nur bei Regen gilt.
Die Statistik zeigt, wie gefährlich dieser Autobahnabschnitt ist: 2005 passierten dort 138 Unfälle, 2006 nur etwas weniger, 2007 waren es 158. Für heuer liegen noch keine Zahlen vor, die Polizei spricht aber schon jetzt von noch mehr Unfällen.
Einsatzkräfte unterstützen Forderungen: Die Einsatzkräfte fordern daher zum wiederholten Male ein Tempolimit von 100 km/h in Fahrtrichtung Wien. In Richtung Süden ist so eine Beschränkung seit längerem aufrecht. Auch die Feuerwehr unterstützt diese Forderung. „Es kann nicht sein, dass die Feuerwehren dort ununterbrochen im Einsatz sind. Hier musste der Schritt mit dem Tempolimit gesetzt werden. Damit würden wir manche Gefahrenbereiche beseitigen können“, sagt Bundesfeuerwehrkommandant Josef Buchta.
Die Entscheidung darüber ist noch offen. Aus dem Verkehrsministerium heißt es dazu, man warte noch auf ein Sachverständigengutachten des Landes.
