Brand

Nö: Feuer aus dem Verteilerkasten in Gänserndorfer Wohnhaus

Gänserndorf (Nö): Beißender Brandrauch, welcher aus dem Verteilerkasten eines Einfamilienhauses in Gänserndorf drang, veranlasste den Hausbesitzer, um 20.30 Uhr des 25. Februar 2008 den Notruf 122 zu wählen.

In den Abendstunden musste der Löschzug der Gänserndorfer Stadtfeuerwehr zu einem Brandverdacht in ein relativ neu errichtetes Einfamilienhaus ausrücken. Eine erste Erkundung ließ die Brandursache im Bereich des Stromverteilerkastens vermuten. Sofort wurde die Stromversorgung unterbrochen und der Verteilerkasten ausgebaut. Der immer stärker werdende Rauch ließ aber die Ursache dann doch beim auf der gegenüberliegenden Seite der Mauer befindlichen offenen Kamin vermuten. Daher entschloss man sich, die Verschalung des Holzriegelbaus mit einer Motorsäge behutsam zu öffnen.

Die aus der Öffnung schlagenden Flammen gaben dem Einsatzleiter recht. Die Wärmeabfuhr des offenen Kamins dürfte unzureichend sein, die dahinter liegenden Holzriegel waren massiv angebrannt. In mühevoller Kleinarbeit wurde die Wand geöffnet und der Brandherd abgelöscht. Zur Kontrolle des Kamins wurde ein Rauchfangkehrermeister verständigt.

Nicht auszudenken wenn hier der Hausbesitzer seelenruhig schlafen gegangen wäre. „Die Feuerwehr Gänserndorf empfielt aus solchen Gründen daher umso mehr den Einsatz von Heimrauchmeldern. Nur so können sie sich vor den tödlichen Rauchgasen schützen!“, so OBI Christian Koller, zweiter Kommandant Stv.
Nach 2 Stunden konnten die Kräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Freiw. Feuerwehr Gänserndorf

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