Tirol: Nach Unfall sieben Stunden im Auto gefangen
Obsteig (Tirol): Fast sieben Stunden ist ein Tiroler auf 1.400 Metern Seehöhe in seinem am Dach liegenden Pkw eingeklemmt gewesen. Das Fahrzeug war am Samstag, 3.11.2007, in Obsteig über eine Böschung abgestürzt und zwischen zwei Bäumen hängen geblieben.
Die Einsatzkräfte Polizei, Rettung und Feuerwehr konnten den Lenker nicht befreien, da sich das Fahrzeug so verkeilt hat und gefährlich lag, daß nur die Sicherung des Fahrzeuges möglich war. Um den Verunfallten aus dem Fahrzeug zu bergen, war ein Kran erforderlich, damit das Fahrzeug sicher
gehoben werden konnte. Dies wurde vom Abschleppdienst SoS24 durchgeführt.
Der 68-jährige Mann aus dem Bezirk Imst hatte gegen 23.00 Uhr einen Geländewagen auf einem Güterweg talwärts gelenkt. Nach dem Durchfahren einer scharfen Rechtskurve geriet er über den linken Fahrbahnrand hinaus und stürzte über eine steile Böschung. Das Fahrzeug kam auf dem Dach zum Liegen und blieb an zwei Bäumen hängen, die laut Polizei einen Absturz von weiteren 20 Meter verhinderten.
Der Lenker wurde mit dem linken Bein im Fahrzeug eingeklemmt. Um 3.40 Uhr konnte der Verletzte mit seinem Handy einen Notruf an die Bezirksleitstelle Imst absetzen und seinen Standort vage beschreiben. Gegen 4.00 Uhr fand ihn die Polizei im Gelände. Um 5.42 Uhr wurde der Mann schließlich geborgen und in die Klinik Innsbruck gebracht.
