Oö: Großbrand in Gewerbemüll-Lagerhalle in Redlham fordert 10 Wehren
Redlham (Oö): Am Dienstag, dem 15.05.2007, wurden ab um 19.45 Uhr 10 Feuerwehren zu einen Großbrand in einer Lagerhalle für Gerwerbemüll bei der AVE in Redlham gerufen.
Rund 120 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand an. Die Einsatzkräfte konnten aufgrund der extremen Rauchentwicklung nur mit schwerem Atemschutz vorgehen. Die Lagerhalle wurde mit Baggerfahrzeugen ausgeräumt, um den Brand wirkungsvoll löschen zu können.

Die Einsatzkräfte waren bis um 1.30 Uhr im Einsatz. Die Brandwache übernahm die Ortsfeuerwehr Redlham bis in den frühen Morgen. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.
Bericht der FF Windern:
10 Feuerwehren kämpften gestern gegen einen Großbrand bei der Fa. AVE in Redlham. Um 19:40 wurde Alarmstufe II gegeben und so rückte auch die FF Windern zum Einsatzort aus. Durch die starke Rauchentwicklung in der Halle der Firma AVE, war ein vordringen nur mit schwerem Atemschutz möglich.

Um für die Atemschutzträger die Sicht zu verbessern, wurden Hochleistungslüfter bei der Einfahrt in Stellung gebracht! Nachdem der Brand einigermaßen unter Kontrolle war, konnte mit 2 Radladern der noch brennende Müll ins Freie gebracht werden.

Die Feuerwehren kühlten den Müll dann vor der Halle mit Wasser ab, damit auch die letzten Glutnester gelöscht werden konnten. Um 04:45 rückte die FF Windern wieder ins Zeughaus ein.

Nach dem Reinigen der Gerätschaften wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und die Kameraden konnten dann um 05:30 den wohlverdienten Heimweg antreten. Insgesamt war die FF Windern mit 4 Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.
Bericht der FF Vöcklabruck:
Um 20.36 Uhr wurde die FF Vöcklabruck zur Unterstützung der Einsatzkräfte bei einem Brand nach Redlham gerufen. Die Einsatzgruppe der FFV rückte mit KDO1 und HUB zur Einsatzadresse aus. In einer Lagerhalle der AVE Redlham kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand.

Da sich der Brand schon sehr weit ausgebreitet hatte wurde unser HUB hinter der Halle in Stellung gebracht. Damit konnte ein ausbreiten des Brandes über das Dach verhindert werden. Vorne an der Halle wurde mittels mehrerer Radlader die enorme Brandlast aus der Halle gebracht und unter schwerem Atemschutz mit HD-Rohren abgelöscht. Die Einsatzmannschaft rückte um 1.30 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.
