Technisch

Nö: Lange Nacht für die Feuerwehren: Traisen-Öleinsatz geht weiter

Niederösterreich: Der massive Feuerwehreinsatz entlang der Traisen in den Bezirken St. Pölten und Lilienfeld zeigt Wirkung: Bei der letzten Ölsperre im Bereich Wimpassing (St. Pölten-Ochsenburg) ist noch kein Film aufgetaucht.

Dennoch rüsten sich die Silberhelme für die einbrechende Nacht: Aus Melk, Mautern und Krems wurde mittlerweile donauerprobte Sonderausrüstung angefordert und bereits fix fertig aufgebaut. Insgesamt stehen derzeit rund 100 freiwillige Helfer im Einsatz um das bei der Firma Neuman in Marktl ausgeflossene Hydrauliköl abzuschöpfen. Mit Erfolg!

In einer Besprechung mit den Behördenvertretern aus Lilienfeld sowie Stadt und Land St. Pölten wurde entschieden, die ganze Nacht über weiterzuarbeiten. Am Mittwoch um 8 Uhr früh wird dann ein Wasserrechtsexperte das etwa 15 Kilometer lange Teilstück der Traisen neuerlich abfahren und entscheiden ob der Feuerwehreinsatz weitergehen soll.

Nachdem insgesamt fünf Ölsperren zwischen Wilhelmsburg und der Landeshauptstadt aufgebaut wurden, kann die Einsatzmannschaft während der Nachtstunden auf das Notwendigste dezimiert werden. Denn was nicht vergessen werden darf: Die Florianis müssen morgen früh wieder fit für ihre berufliche Tätigkeit sein.

Dass die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gut funktioniert beweist auch dieser Einsatz: Von Beginn an war eine private Entsorgungsfirma in die Arbeiten eingebunden. Sie soll das Öl-/Wassergemisch aus den bereitgestellten Auffangbehältern absaugen und fachgerecht entsorgen.

Stand: 21.3., 21.15 Uhr.

BFK St. Pölten

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