Technisch

Tirol: Auffahrunfall zweier Züge in Wörgl

Wörgl (Tirol): Die Pieperdurchsage „Zugsunglück im ÖBB Terminal! 7 verletzte Personen!“ riss am Morgen des 24.02.2006 um 02:45 Uhr die Mannschaft der Feuerwehr Wörgl aus dem Schlaf.

Anhand der Pieperdurchsage wurde das Schlimmste erwartet. Um 02:48 Uhr rückten KDO, RLF und SRF zum Einsatzort aus. Kurz darauf folgten LAST und KLF mit zusätzlicher Mannschaft.
Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, dass es sich nicht – wie erwartet – um ein großes Zugsunglück handelte, sondern um einen Auffahrunfall zweier Züge bei geringer Geschwindigkeit. Die Untersuchungen in Bezug auf die Unfallursache laufen bereits. Vermutlich war ein abgestellter Liegewaggon nicht eingebremst, kam ins Rollen und rammte einen stehenden Waggon.

Beim Aufprall wurden die Insassen völlig unerwartet durch die Abteile geschleudert. Dabei verletzten sich 6 Personen leicht und eine schwer. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, das mit 3 RTW und einem NEF angerückt war, erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus Kufstein gebracht. Die Tätigkeit der FF Wörgl beschränkte sich – zum Glück – nur auf das Ausleuchten der Unfallstelle und die Unterstützung des Roten Kreuzes bei der Bergung der Verletzten.

Die mit 40 Mann und 5 Fahrzeugen (KDO, RLF, SRF, LAST und KLF) ausgerückte FF Wörgl konnte gegen 03:45 Uhr wieder ins Gerätehaus einrücken.

FF Wörgl

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