Oö: Schneechaos fordert hunderte Feuerwehren
Am heutigen Tag standen in Oberösterreich 540 Feuerwehren mit knapp 7.500 Mitgliedern im Zuge des Schnee-Chaos im Einsatz.
Auch die überregionale Hilfe ist heute voll angelaufen. So genannte FuB-Züge (Feuerlösch- und Bergebereitschaften) waren aus mehreren Bezirken in Bad Ischl, Spital am Pyhrn, Rohrbach und Linz-Stadt im Einsatz.

In der Oö. Landeswarnzentrale mussten heute über 400 Alarmierungen durchgeführt werden, wobei 7140 Telefonbenachrichtigungen erfolgten. Ebenfalls wurden 136 mal Pagergruppen ausgelöst. Die Einsätze wurden schon bald auf örtlicher Basis koordiniert und auf diese Weise die Landeswarnzentrale entlastet. In den betroffenen Bezirken wurden behördliche und technische Einsatzleitungen eingerichtet um die anstehenden Hilfeleistungen auf Bezirksebene zu koordinieren. Überwiegend liefen die Hilfeleistungen sehr koordiniert ab.

Die Arbeiten der Feuerwehren konzentrieren sich in den betroffenen Regionen auf das Räumen von einsturzgefährdeten Dächern sowie das Räumen von Verkehrswegen. Die Arbeiten werden unter höchst möglichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.

Am Abend des Freitag, des 10. Februar 2006, wurde im Oö. Landes-Feuerwehrkommando sowie in den örtlichen Einsatzleitungen bereits erhoben, welche Maßnahmen für Samstag, dem 11. Februar 2006 getroffen werden müssen. Alle überörtlichen Einsätze wurden großteils disponiert, sodass bereits Samstag früh wieder mit der Schadensbekämpfung begonnen werden kann. Die derzeitigen Wetterprognosen verheißen nichts Gutes, da weitere Schneefälle angesagt sind.
Fotos: Hermann Kollinger, Spital am Pyhrn
