Nö: Großübung im Eisenbahntunnel im Bezirk Amstetten
Bezirk Amstetten (Nö): In den frühen Abendstunden kam es am Freitag, dem 4. November 2005, im 6,4 km langen Sieberg- Eisenbahntunnel bei Eisenbahnkilometer 152,000 zu einem Zwischenfall.
Ein Kesselwagon der mit Aceton befüllt war wurde stark beschädigt und schlug Leck, so die Übungsannahme. Gemäß dem Alarmplan „Siebergtunnel“ wurden die 23 zuständigen Feuerwehren mit ca. 200 Einsatzkräften von der Bereichsalarmzentrale der Feuerwehr alarmiert. Nach der erfolgten Erdung gab die ÖBB den Tunnel frei, die beiden RLF-T
(Rüstlöschfahrzeug-Tunnel) der Feuerwehren Amstetten und St.Valentin fuhren im Gleißbetrieb zur Unglücksstelle.

Nach der Erkundung und Messung der Luftkonzentration wurden Beleuchtungskörper aufgebaut und mit Wasser das austretende Aceton eingedämmt, gleichzeitig fuhren von beiden Seiten die Tunnelrettungszüge mit der Spezialausrüstung ein. Von den beiden RLF-T Mannschaften wurde, der Leck geschlagene Kesselwagon abgedichtet und somit die Gefahr gebannt.
Vom Roten Kreuz wurde am Ostportal des Eisenbahntunnels ein Triageplatz aufgebaut.
