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Hochwasseralarm in Niederösterreich

Niederösterreich: Aufgrund der Schneeschmelze führen viele Flüsse in Niederösterreich Hochwasser. Lokal kommt es zu Einsätzen für die Feuerwehren bei Sicherungs- und Auspumparbeiten sowie Eisstößen und Verklausungen.

Im Waldviertel sind vor allem die Bezirke Waidhofen, Zwettl und Gmünd betroffen, auch im südlichen Niederösterreich steigen die Pegel der Flüsse kontinuierlich.

Für die Donau wurde in den Morgenstunden im Bezirk Wien-Umgebung Hochwasser-Warnung gegeben, im Laufe des Tages – 19. März 2005 – ist für den gesamten Donau-Bereich die Hochwasser-Warnstufe zu erwarten. Die Feuerwehren sind in Bereitschaft.

Update, 19.3.2005, 14.00 Uhr:
Weiterhin führen die Donau und viele Zubringerflüsse Hochwasser. Zahlreiche Feuerwehren sind bei Vorsorgemaßnahmen bzw. lokalen Überflutungen und Verklausungen im Einsatz.

Im Waldviertel beginnt sich die Lage derzeit zu entspannen. So konnte etwa im Bez. Waidhofen die Hochwasserwarnung für die Thaya aufgehoben werden.

Weiterhin steigend sind die Wasserstände von Triesting und Piesting im Bez. Baden, hier wurde die Vorwarnstufe erreicht. Die Feuerwehren sind mit vorbeugenden Maßnahmen beschäftigt.

Ebenfalls Hochwasser führen im südlichen Niederösterreich die Flüsse Schwechat, Fischa und Schwarza. Im Bereich der Fischa in Pischelsdorf/Bez.Bruck/Leitha ist die Feuerwehr mit kleineren Überflutungen beschäftigt.

An der Schwarza in Gloggnitz/Bez. Neunkirchen werden derzeit vorsorglich Sandsäcke gefüllt um bedrohte Häuser zu schützen. In diesem Bereich regnet es derzeit stark.

An der Donau wurde bereits in der Früh bei Korneuburg die Hochwasser-Warnstufe überschritten, für die Abendstunden rechnet der Hydrografische Dienst mit einem Wasserstand von 5,60 m.

Im Mostviertel führen Zubringerflüsse wie Ybbs, Erlauf und Traisen Hochwasser. In den Nachtstunden wird aufgrund der sinkenden Temperaturen mit einer Entspannung der Situation gerechnet.

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